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IDS 2019 setzt den Fokus auf die Digitalisierung in der Dentalbranche

Bernhard Hebel
15. Februar 2019

Seit gut einem Jahr wirft die IDS 2019 – die Internationale Dental-Schau – bereits ihre Schatten voraus und hält Veranstalter, Marketing-Abteilungen der ausstellenden Unternehmen und Messebauer auf Trab. Jetzt endlich geht es in die heiße Phase, bevor am 12. März in Köln die Hallen für die Besucher aus aller Welt öffnen – und es werden neue Rekorde erwartet.

Die IDS 2017: ein voller Erfolg

Bisher lieferte die vergangene Ausgabe der dentalen Weltleitmesse die Bestmarken: 2017 verzeichnete die GFDI, die Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie, mehr als 2.300 Aussteller und mehr als 155.000 Besucher aus 157 Ländern. Das waren rund 17.000 Besucher mehr als noch bei der IDS 2015 – ein neuer Rekord!

Und folgt man den Zahlen aus dem IDS Report 2017, ist es auch wenig verwunderlich, dass die Dentalmesse so stark nachgefragt wird. Demnach konnten 95 Prozent der deutschen Aussteller ihre wichtigsten Kunden treffen und Kontakte zu neuen Interessenten knüpfen. Noch höher liegen die Zahlen bei den ausländischen Unternehmen: Hier konnten 98 Prozent ihre wichtigen internationalen Kontakte pflegen und sogar 99 Prozent neue Geschäftsbeziehungen anbahnen. Dementsprechend gingen auch die Zuwächse, die die IDS verzeichnet, vor allem auf das Konto internationaler Aussteller und Besucher, während die deutschsprachige Dentalbranche konstant vertreten bleibt.

Herkunft der internationalen Besucher Besucherzahl IDS 2017
Deutschland 68.447
Europa (ohne Deutschland) 45.433
Asien 11.517
Naher Osten, Afrika 11.203
Osteuropa 10.344
Süd- und Mittelamerika 4.600
Nordamerika 2.620
Ozeanien 868

Quelle: IDS Report 2017

Besucher interessieren sich für Neuheiten und Trends

Die am stärksten vertretene Besuchergruppe auf der IDS sind Zahnärzte mit etwa einem Drittel, gefolgt von Zahntechnikern und zahnmedizinischen Fachangestellten. Doch auch Vertriebler, Handelsvertreter, Studierende und Absolventen gehören zu den Besuchern. Und genauso vielfältig wie die Besucherstruktur sind die Ziele, die sie nach Köln führen:

Besuchsziele auf der IDS 2017  Einschätzung als "(sehr) wichtig"
Info über Neuheiten und Trends 69%
Marktbeobachtung 60%
Produkttest 60%
Erfahrungs-/Informationsaustausch   56%
Weiterbildung 53%
Pflege von Kundenkontakten 42%
Aufbau neuer Kontakte 39%
Vorbereitung Einkauf nach Messe 33%
Order auf der Messe 30%

Quelle: IDS Report 2017

Digitalisierung als Fokusthema der IDS 2019

Für die anstehende 38. Ausgabe der Messe wurde die Veranstaltungs-Website ids-cologne.de einem kompletten Relaunch unterzogen. Eine Smartphone App bringt Ausstellerverzeichnisse, interaktive Hallenpläne und weitere Services aufs Handy und mit dem Tool Matchmaking 365 können schon in Vorfeld Treffen auf der Messe vereinbart werden. 

Und auch inhaltlich ist das Thema Digitalisierung der rote Faden der Dentalmesse und das in in mehrfacher Hinsicht: Digitalisierung in der Dentalbranche bezieht sich einerseits auf neue Methoden und Technologien in der Behandlung von Patienten, andererseits aber auch auf Workflows im Praxisalltag, auf die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Dentallabor und auf den Umgang mit Patientendaten. 

Entsprechend kreisen die Pressemitteilungen, die die Macher der IDS 2019 in den vergangenen Monaten vorab veröffentlicht haben, um diese Themenwelten: digitale Tools in der Kieferorthopädie, 3D-Druck beim Zahnersatz, digitale Endodontie und Workflows für Chirurgen, Prothetiker und Zahntechniker.

Vorteile nutzen, Risiken minimieren  

Ins gleiche Horn bläst auch die Bundeszahnärztekammer, die wie immer mit einem Partnerstand und einen abwechslungsreichen Programm auf der IDS 2019 vertreten ist. In Vorträgen und Gesprächsrunden geht es hier unter anderem um die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in der Zahnarztpraxis, um den eZahnarztausweis oder die Digitalisierung in der Prothetik.

Gleichzeitig mahnt die Kammer aber auch die Grenzen des Fortschritts an: "Digitalisierung: Chancen nutzen, Gefahren bannen" – mit diesem Titel überschrieb die Bundeszahnärztekammer ihre Pressekonferenz im Januar 2019 anlässlich der bevorstehenden IDS. Dr. Peter Engel, der Präsident der Kammer, formuliert es so: "Die Nutzung der schier endlosen Möglichkeiten der Digitalisierung muss dort aufhören, wo die freie Arztwahl, die Therapiefreiheit, unsere Freiberuflichkeit und Berufsrechte eingeschränkt
werden." Diese Attribute seien Garant für eine bestmögliche Versorgung der Patienten und Essenz der berufsethischen Verpflichtung von Zahnärzten.

IDS 2019 steuert auf neue Rekorde zu

Mit dem angekündigten Programm bleibt die IDS ihrem Anspruch treu, Seismograph für Neuheiten und Trends sowie Taktgeber für Fortschritt in der Dentalbranche zu sein. Passend dazu bahnen sich auch in diesem Jahr wieder neue Rekorde an. Schon im Vorfeld der Messe verzeichneten die Veranstalter kontinuierlich mehr Anmeldungen als im Vergleichszeitraum zur IDS 2017. Die genauen Zahlen wird der IDS-Report 2019 im Nachgang zur Messe liefern.

Welche Innovationen bewerben die Hersteller?

Schon heute können Sie dagegen erfahren, welche neuen Produkte, Lösungen oder Materialien für Ihre Wettbewerber die wichtigsten für die Messe sind und wofür sie im Vorfeld der IDS 2019 die Werbetrommel besonders stark gerührt haben. FaktenSchmied hat im Rahmen seiner Werbebeobachtung alle Werbeanzeigen der Dentalbranche seit Anfang Januar in einer speziellen Auswertung zu den diesjährigen Messe-Innovationen analysiert.
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Und wenn Sie mögen, sehen wir uns auch gerne persönlich auf der Messe. Ich bin vom 12. bis zum 15. März in den Hallen vor Ort unterwegs. Hier können Sie einen Termin mit mir vereinbaren. Ich freue mich.

 

 

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